Auf der Straße nach Durham

Schon beim Landeanflug zum Flugplatz von Toronto konnte ich es kaum noch erwarten, kanadischen Boden zu betreten. Endlich war es dann so weit, ich stieg aus dem Flugzeug, ging durch die Passkontrolle und befand mich dann in einer großen Halle. Mir war schon ein bisschen mulmig zumute, denn ich konnte ja nicht mal ein paar Wörter englisch sprechen. Ich muss wohl ziemlich unbeholfen und ängstlich in der großen Halle gestanden haben. Dann entdeckte ich einen Mann, der ein Schild mit meinem Namen hochhielt, ich ging auf ihn zu und sagte ihm meinen Namen. Nach seinen Gesichtszügen zu urteilen war er froh mich gefunden zu haben. Er sagte dann sogar auf Deutsch „Guten Tag mein Name ist Georg“, offensichtlich waren das wohl seine einzigen deutschen Wörter, die er kannte. Georg nahm meine Koffer und ging mit mir nach draußen zu seinem Auto. Es war ein großer „Straßenkreuzer“, er verstaute mein Gepäck im Kofferraum setzte sich hinter das Steuer und fuhr los.

 

Viele Kilometer fuhren wir auf einer für Kanada damals typischen Schotterstraße, allerdings hatte die auch ihren eigenen Charme. Ein Ende dieser Straße war meistens nie in Sicht.

 

In einer Senke sah ich vor uns eine Brücke, die vollkommen aus Holz hergestellt war. Eine eigenartige Bauweise fand ich, sie verengte sogar die Straße auf einer Seite.

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